Headerbild A2-Überdachungen Kriens

Unsere Argumente für die A2-Überdachungen

Grafik: Lösung der A2-Teilüberdachung

Lösung im Interesse aller Beteiligten

Die Autobahn trennt Kriens seit Langem. Ohne flankierende Massnahmen würde diese Trennwirkung mit dem Bypass noch zunehmen. Dagegen haben sich die Bevölkerung und die Behörden gemeinsam zur Wehr gesetzt. Das überparteiliche Komitee BypassPLUS hat gefordert, dass das Projekt Bypass auch für Kriens und die Region LuzernSüd einen Mehrwert schafft. Mit einer «Einhausung» der Autobahn sollten die negativen Auswirkungen auf das angrenzende Siedlungsgebiet reduziert und die Lebensqualität der Menschen verbessert werden. Mit der Teilüberdachung liegt nun ein Kompromiss vor, der den Interessen aller Beteiligten gerecht wird.

Visualisierung der geplanten A2-Teilüberdachung bei Kriens

Modellcharakter für künftige Verkehrsprojekte

Als 1955 der erste Autobahnabschnitt von Luzern nach Ennethorw eröffnet wurde, galt der direkte Blick auf die Autobahn noch als Vorteil. Heute unvorstellbar. Strassen und Schienen sind für unsere Mobilität unerlässlich. Gleichzeitig ist das Bewusstsein gewachsen, dass Verkehrsprojekte besser auf die Natur und die Lebensräume der Menschen abgestimmt werden müssen. In Kriens wird mit den Überdachungen der trennenden Autobahn ein Beispiel geschaffen. Das Projekt setzt ein Signal: für städtebauliche Verbesserungen an bestehenden Verkehrswegen und für eine sorgfältigere Planung neuer Vorhaben.

Panoramaansicht von Luzern
Grafik: Aufwertung des Siedlungsgebiets durch die A2-Überdachungen

Region LuzernSüd wird aufgewertet

LuzernSüd ist ein kantonaler Entwicklungsschwerpunkt. Daran beteiligt sind die Gemeinde Horw sowie die Städte Luzern und Kriens. Auch dank der neuen Linienführung der Zentralbahn entwickelt sich das Gebiet zu einem urbanen, lebendigen und nachhaltigen Lebensraum. In den nächsten 20 Jahren entstehen hier schrittweise neue Wohnungen und wertvolle Arbeitsplätze. Die Teilüberdachung der Autobahn begünstigt diese Entwicklung. Davon profitieren die Region und der ganze Kanton. Der Kanton Luzern ist erfolgreich, wenn jede Region ihre Chancen nutzen kann und dabei, wo nötig, solidarisch unterstützt wird.

Grafik: Kostenaufteilung der A2-Überdachungen

Faire Aufteilung der Kosten

Die gemeinsame Lösung und Finanzierung von Projekten haben in der Schweiz Tradition. Bund, Kanton und die Stadt Kriens haben die vorliegende Lösung gemeinsam erarbeitet und dabei ihre Interessen wahrgenommen. Die Zustimmung bei den Volksabstimmungen ermöglicht die Realisierung des Bypasses und stärkt das Verkehrssystem des Kantons. Gleichzeitig wird in Kriens die trennende Wirkung der Autobahn weitgehend aufgehoben. Auch die Entwicklung von LuzernSüd als wirtschaftlich wichtiges Gebiet erhält zusätzlichen Schub. Mit dieser Betrachtung ist die Kostenaufteilung fair und angemessen.

Luzern mit Kapellbrücke, Wasserturm und Reuss

Kantonale Solidarität

Der Kanton Luzern hat sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt. Auf diesem Erfolgsweg müssen wir weitergehen. Optimal vernetzte Verkehrswege sind dafür entscheidend. Den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern ist das bewusst. Sie haben verschiedenen Verkehrsprojekten auch mit vorwiegend regionaler Bedeutung zugestimmt. Diese Solidarität ist beeindruckend. Sie zeugt vom Verständnis, dass der Kanton nur als Ganzes stark ist. Auch die Teilüberdachung der Autobahn in Kriens liegt im Interesse des ganzen Kantons.